Instrumentenglossar


Santur

Der Santur (Santir, Santor) ist en irakisch-persisches Saiteninstrument, welches zur Familie der Kastenzithern gezählt werden kann. Es ist eine From des Hackbretts und ein wichtiges Instrument der klassisch-orientalischen Kunstmusik. Der Santur ist mit dem Psalter verwandt, auf welches möglicherweise auch sein Name zurückgeht (als persische Abwandlung von Psalterium). Er besteht aus einem trapezförmigen Korpus, an dessen Rand Wirbel befestigt sind, welche die Saiten quer über den Korpus spannen. Jede Saite hat zwei separate, verstellbare Stege, sodass der Santur für jede Tonart umstimmbar ist. Gespielt wird mit zwei feinen Holschlägeln zu beiden Seiten der Stege.
Seit dem 20. Jahrhundert hat der Santur auch in der indischen Kunstmusik Einzug gehalten, wenngleich er hier in leicht abgewandelter (verkleinerter) Form verwendet wird.

Wer sich für den Santur und sein Spiel interessiert, kann auf dieser Website nach geeigneten Musiklehrern suchen, welche entsprechenden Unterricht geben können.






Saxophon

Das Saxophon ist ein Mitte des 19. Jahrhunderst von Adolphe Sax erfundenes Holzblasinstrument. Die tonerzeugung beruht auf einem einfachen, freiliegenden Rohrblatt wie bei der Klarinette. An das Mundstück schließen sich ein Hals (S-Bogen), sowie ein mit großen Klappen versehenen Korpus aus Metall an, welcher eine weite, stark konische Bohrung aufweist. Da das Saxophon um eine Oktave überblasen werden kann, ist seine Mechanik einfacher als jede der verwandten Klarinette.
Gedacht war das Saxophon als ein Bassinstrument für die Kunst und Militärmusik. Seine häufigste Verwendung findet es allerdings seit den 1920er Jahren im Jazz und wird nun mehr in den Tonlagen Sprillo, Spopranino, Sopran, Alt, Tenor, Bariton, Bass, Kontrabass und Subkontrabass hergestellt. Am verbreitetsten sind jedoch das Alt- und das Tenorsaxophon.
Hohe Instrumente weisen meist eine gerade Bauform auf, bei tiefen Instrumenten sind sowohl der Hals zunehmend stärker gekrümmt, als auch das Schallstück nach oben gebogen und stetig länger.
Zum Spielen wird das Instrument mit einem Gurt um den Hals oder über Schultergurte getragen, weswegen der Spieler sowohl sitzen, als auch stehen oder gehen kann. In den Tiefsten Lagen ruht das Instrument hingegen auf einem Gestell und wird im Sitzen gespielt.

Wenn du gern Saxophon spielen lernen möchtest, schau dich am Besten einmal auf dieser Website um. Einige Musiklehrer bieten hier Unterricht an.




Saz

Saz ist eine Familie von Langhalslauten, wie sie sowohl im Orient, als auch auf dem Balkan sowohl in der Volksmusik, als auch in der Kunstmusik gespielt werden. Außerdem dient sie dort als Begleitinstrument für traditionelle Geschichtenerzähler und Volkssänger. Auf Grund ihrer Verbreitung wir der Ausdruck (türkische) Saz aber auch für ein türkisches Mitglied dieser Instrumentenfamilie, für die Bağlama, allein verwendet. Der Name selbst stammt aus dem Persischen und bedeutet zunächst nur "Musikinstrument" im Allgemeinen.
Die verschiedenen Mitglieder der Saz-Familie unterscheiden sich durch die Größe des Korpus und die Länge des Halses. Wobei sie nach Länge des Halses in folgende Arten gegliedert werden: Cura, Tanbur, Bozuk, Kurzhals- und Langhals-Baglama, Divan Saz und Meydan Saz.
Gemeinsam ist ihnen (mit Ausnahme von seltenen achtsaitigen Instrumenten) die Bespannung mit drei Chören zu sechs oder sieben Saiten. Der Korpus ist Tropfenförmig und der Boden ausladend gewölbt. Meist wird eine Saz mit einem weichen, länglichen Plektrum gespielt, jedoch keimt die historische Zupfweise mit den Fingern zunehmend wieder auf. Die geläufigsten Stimmungen sind a-d-e und a-d-g. Es gibt allerdings noch eine Vielzahl weiterer traditioneller Stimmungen, je nach Instrument und Region, bzw. Musik.

Auf dieser Website finden sich auch Musiklehrer, die Unterricht im Saz-Spielen geben. Wenn du dich für dieses Instrument interessierst, schaue dich am Besten einmal um!





Säckpipa

Die Säckpipa (oder schwedische Sackpfeife) ist ein Dudelsack, wie er im Mittelalter und der Renaissance in der schwedischen Volksmusik und als Hirtenisrument gebräuchlich war. Die traditionelle Säckpipa ist eine relativ kleine Sackpfeife mit nur einer Bordunpfeife im tiefsten Ton der Spielpfeife und einem sehr begrenzten Tonumfang.
In Schweden ist genauso unbekannt, wie im Rest der Welt, dass es historisch eine schwedische Sackpfeifentradition gibt. Tatsächlich ist der Dudelsack in ganz Europa verbreiteter gewesen, als es den meisten Leuten bewusst ist. So auch in Schweden. Allderdings wurde die Säckpipa und ihr Spiel erst in den 1930er Jahren wiederentdeckt, als es gerade noch einen traditionellen Spieler gab. Seither hat man sich um die Rekonstruktion und Wiederbelebung der Tradition bemüht. Dabei hat die Säckpipa auch einige Fortentwicklungen durchschritten, welche sie vielseitiger machen.
Der Sack der traditionellen Säckpipa besteht aus Kalbsleder, die Pfeifen und das Anblasrohr, dessem Mundstück mit einem Rückschlagventil versehen ist, damit auch nur Luft aus den Pfeifen ausdringt, sind aus Birkenholz gefertigt. Die Töne der Pfeifen werden durch einfache Rohrblätter aus Schilf erzeugt, welche durch den Druck im Sack zum Vibrieren gebracht werden. Die Löcher der Spielpfeife liegen in Vertiefungen, welche das Greifen und Halten erleichtern sollen. Der Tonumfang eines in A melodisch Moll gestimmten Instrumentes reicht von e' bis e'', der Grundton liegt genau dazwischen.
Bei modernen Versionen wird der Tonumfang durch zusätzliche Löcher auf der Spielpfeife erhöht. Auch ist ein Wechsel zwischen der Tonart in Dur und moll durch dauerhaftes Bedecken bestimmter Löcher mit Hilfe von Wachs oder einem Gummiring möglich. Darüber hinaus gibt es mittlerweile verschieden gestimmte Spielpfeifen, die ausgetauscht werden können. Und Sackpfeifen mit mehr als einer Bordunpfeife oder gar einem Blasebalg wie bei der Uilleann Pipe sind ebenfalls erhältlich.

Wenn du die Säckpipa spielen lernen möchtest, kannst du auf dieser Website passenden Musikunterricht finden. Schaue dich einfach nach geeigneten Lehrern um.




Schalmei (Doppelrohrblatt)

Für das "Schalmei" genannte Signalinstrument, entwickelt Anfang des 20. Jahrhunderts, siehe Martinstrompete.

Im weitesten Sinne...

...ist Schalmei eine Sammelbezeichnung (nach der Systematik von E. von Hornbostel und C. Sachs) für alle Blasinstrumente mit einfachem oder doppelten Rohrblättern (konische und zylindrische Bohrung, mit und ohne Klappen, mit und ohne Windkapsel über dem Rohrblatt), seien es Orchesterinstrumente oder Instrumente von Volkskulturen. 

Im engeren Sinne...

... bezeichnet Schalmei (engl. shawm; frz. chalemie; it. ciaramella; span. chirimía) Doppelrohrblattinstrumente mit konischer Röhre. Ausnahme: Das französische Chalumeau, seit dem 17. Jh. ein Instrument mit einfachem Rohrblatt, zählt in diesem engeren Sinn auch zu den Schalmeien.

 Weitere Merkmale der Schalmeien im engeren Sinne: Sie sind mit sechs bis sieben Grifflöchern ausgestattet; einige Schalmeien sind mit Klappen versehen. Meist handelt es sich bei Schalmeien auch um hoch klingende Instrumente - ohne Windkapsel. Wird bei Instrumenten das Rohrblatt ganz in die Mundhöhle genommen, sind diese Instrumente oft mit einer Pirouette ausgestattet, also mit einer runden oder ovalen Lippenscheibe am Mundstück, die den Luftabschluss erleichtert und die Lippen entlastet. 

Geschichte

Die Schalmei lässt sich seit dem späten 13. Jahrhundert in Europa nachweisen. Während des 14. Jahrhunderts entstanden bereits Instrumente in tieferen Lagen, und im 15./16. Jahrhundert wurde die Schalmei zur Familie der Bomharte oder Pommer ausgebaut, deren Diskantinstrument jedoch weiterhin als Schalmei bezeichnet wurde.


Unterricht

Schau mal hier auf der Website nach Lehrerinnen und Lehrern, die Schalmei unterrichten, und vergesse nicht, bei den Workshops nach passenden Veranstaltungen zu suchen!


Ganz links im Bild siehst du eine Schalmei im Einsatz, rechts daneben einen Pommer:


Schamanentrommel

Bei der Schamanentrommel handelt es sich um eine einfache Rahmentrommel, die meist mit einem weichen Schlägel, gelegentlich aber auf mit der bloßen Hand gespielt wird. Traditionell wird das Fell über den einfachen Rahmen gespannt, indem es über diesen hinausgezogen und durch sich überkreuzenden Lederiemen zusammengezogen wird, an denen sich das Instrument anschließend unter Umständen auch halten lässt.
Verwendung findet das den Trommeln der Schamanen der nordamerikanischen Ureinwohner nachempfundene Instrument vor allem bei rituellen und meditativen Anlässen, taugt aber auch zur percussiven Begleitung ruhiger Musik.

Wenn du dich für Schamanentrommeln und ihr Spiel interessierst, schau dich doch mal auf dieser Seite um. Du wirst Musiklehrer und Schamanen finden, die dir Unterricht und Kurse geben können.





Schauspiel

Das Schauspiel ist neben Musik und Tanz ein Bestandteil von Theater und nicht zu letzt von Film und Fernsehen. Es kann aus einem oder mehreren der folgenden Tätigkeiten bestehen: gezieltes Sprechen, Gestikulieren oder gefühlsbetonte Gesichtsausdrücke formen. In jedem Fall nimmt der Schauspieler eine Rolle ein, er verkörpert eine Figur die - im Regelfall - nicht seiner eigenen Persönlichkeit entspricht und stellt ihre Gefühlswelt dar.
Schauspiel erfordert Einfühlungsvermögen und die Fähigkeit nachzuahmen, häufig ist es auch erforderlich, dass ein Schauspieler in mindestens einer anderen Sparte (Musik oder Tanz) bewandert ist. Außerdem ist es von Vorteil die Kunst der Improvisation zu beherrschen, um auf Unvorhergesehenes reagieren zu können ohne aus der Rolle zu fallen, bzw. um das eigene Spiel erst zu entwickeln. Für eine klare oder gezielte Sprache (z. B. Akzent, Dialekt uvm.) bietet sich ein Sprechtraining an.
Je nach Bereich können sich die Anforderungen an einen Schauspieler darüber hinaus unterscheiden. Ein Bühnenschauspieler im Theater, bzw. Schauspielhaus verkörpert seine Rolle kontinuierlich das ganze Stück hindurch vor einem Publikum, welches zum Großteil recht weit weg sitzt. Er muss seine Emotionen sehr deutlich, wenn nicht sogar übertrieben wiedergeben. Ein Filmschauspieler hingegen spielt seine Rolle nicht am Stück, sondern in Szenen und Takes gegliedert. Da diese nicht chronologisch gedreht werden müssen und meistens nicht werden, muss er stets im Hinterkopf behalten, was die Figur zuvor erlebt hat, ohne dies selbst schon gespielt zu haben. Insbesondere kann er aber viel reduzierter und feiner arbeiten, da die Kamera sein Gesicht nah an das Publikum heranbringen kann.

Wenn du dich für Schauspielunterricht interessierst, schau dich am Besten gleich auf dieser Website um. Auch hier findest du Schauspiellehrer!





Schäferpfeife

Die Schäferpfeife ist die deutsche Form der Sackpfeife (Dudelsack), ein Holzblasinstrument. Sie verfügt über zwei nach vorn gerichtete Bordunpfeifen und eine Melodiepfeife ohne Daumenloch. Über die historische Bauweise dieses Instrument ist darüber hinaus nicht viel bekannt. Beschreibungen historischer Quellen variieren oder sind ungenau und es ist lediglich ein in Privatbesitz befindliches Instrument erhalten geblieben.
Heutige Nachbauten sind häufig auf G/C gestimmt und werden in der halbegschlossenen französischen griffweise gespielt. Ihre Bohrung ermöglicht sowohl ein recht sauberes Überblasen, als auch ein verhältnismäßig lautes Spiel, was die moderne Schäferpfeife zu einer vielseitigen Sackpfeife macht.
Der Name Schäferpfeife rührt daher, dass Sackpfeifen typische Hirteninstrumente sind, welche oft solistisch oder in Begleitung eines weiteren Melodieinstruments (wie eine Flöte) gespielt werden.

Wenn du gern Sackpfeife / Schäferpfeife spielen lernen möchtest, schau dich am Besten gleich auf dieser Website um, wo einige Musiklehrer entsprechenden Unterricht anbieten.





Scheitholt

Das Scheitholt ist ein historisches Zupfinstrument der europäischen Volksmusik. Es gehört zur Familie der Bordunzithern und wurde mit der Verbreitung der Zither von dieser nach und nach verdrängt.
Ursprünglich kommt das Scheitholt wohl aus dem Kaukasus, wo es als Weiterentwicklung des antiken Monochords entstand. Zu beginn bestand es einfach aus einem quaderförmigen Holzkorpus mit einem Wirbelbrett an einer Kofseite und wurde mit nur ein bis drei Saiten bespannt. Da es kein Griffbrett hatte, wurde das Scheitholt einfach durch in die Decke des Klangkörpers eingelassene Drähte in Bünde eingeteilt.  Diesem Stadium hat das Instrument seinen Namen zu verdanken, da es optisch sehr einem Scheitholt (= Holzscheit) glich.
Im Laufe der Zeit entstanden in den verschiedenen Regionen, in denen das Scheitholt bekannt war, verschiedenste Bauformen mit unterschiedlicher Saitenzahl und Größe. Und auch ein Griffbrett hat sich weitläufig durchgesetzt. Im deutschen Sprachraum war das Instrument auch als "Hummel" bekannt. im 19. Jahrhundert löste die Zither das Scheitholt und seine Abkömmlinge in den meisten Regionen ab. Lediglich in Skandinavien (Langeleik) und in Nordamerika (Appalachian Dulcimer) blieb das Instrument präsent, von wo aus es in den letzten Jahrzehnten wieder nach Europa herüberschwabbte.
Gespielt wird das Scheitholt in dem es quer auf einen Tisch oder auf den Schoß gelegt wird und eine Hand mit den Fingern oder einem Holzstab die Töne greift, während die andere Hand mit den Fingern, einem weiteren Holzstäbchen oder einem Federkiel die Saiten zupft. Meist gibt es nur ein oder zwei Melodiesaiten und der Rest schwingt als Bordunsaiten mit.

Wenn du dich für Scheitholte und ihr Spiel interessierst, solltest du dich mal auf dieser Website nach Musiklehrern umsehen, welche dir Unterricht geben können.







Schlagzeug

Das Schlagzeug ist eine in vielen Musikrichtungen zum Standard gewordene Ansammlung von verschiedenen rhythmischen Schlaginstrumenten, die zu den Idiophonen und Membranophonen gehören. Im Wesentlich besteht es aus meist beidseitig bespannten Trommeln und Becken.
Eine festgelegte Zusammenstellung der Bestandteile gibt es nicht, viel mehr variiert diese je nach Musikstil und Vorlieben des Schlagzeugers. Folgende Bestandteile können jedoch als Grundausstattung angesehen werden, aus welcher ein Schlagzeuger schöpfen kann:
Die kleine Trommel befindet sich auf einem eigenen Stativ vor dem sitzenden Schlagzeuger. Sie ist häufig mit einem zuschaltbaren Schnarrteppich oder mit Schnarrsaiten ausgestattet und wird daher auch mit dem englischen Ausdruck Snare bezeichnet. Zu seinem rechten Fuß befindet sich die größte und tiefste Trommel des Schlagzeugs, die Bass Drum, welche auf Füßen liegt und über ein Pedal mit einem Filz- oder Gummischlegel angeschlagen wird. Um diese beiden Bestandteile herum werden dann über weitere Stative, Gestelle und Halterungen (alles zusammen wird als Hardware bezeichnet) verschieden große Trommeln (Tomtoms), verschiedene Becken, tellerartige Metallscheiben, welche beim Anschlagen einen hohen, metallischen, oft scheppernden Klang von sich geben; sowie andere Idiophone wie Kuhglocken, Holzklötze plaziert.

Gespielt wird mit Stöcken (Sticks) aus Holz, Kohlefaser oder Kunststoff, Schlegeln aus Gummi oder Filz, sogenannten Besen, einem Bündel aus Drähten, oder einer Kombination solcher. In seltenen Fällen wird auch mit der bloßen Hand gespielt. Wie die große Trommel kann auch die Hi-Hat über ein Pedal bedient werden, welches die beiden muschelartig aufeinander liegnden Becken, aus denen die Hi-Hat besteht, aufeinander schlagen lässt.

Materialien der Trommeln sind verschiedene Hölzer oder Metalle für die Klangkörper und Natur- oder kunststofffelle für die Membranen. Die Becken bestehen aus verschiednen Metallegierungen und die Hardware ist ebenfalls überwiegend aus Metall.

Wenn du gern Schlagzeug spielen lernen möchtest, findest du auf dieser Website einige geeignete Musiklehrer und Schlagzeuglehrer, die dir Unterricht geben können.




Schlitztrommel

Schlitztrommeln sind idiophone (also selbstklingende) Schlaginstrumente, die nicht im eigentlichen Sinn zu den Trommeln gehören, da ihre Tonerzeugung nicht auf einem Trommelfell beruht. Sie bestehen aus einem hölzernen (gelegentlich auch metallenem) Klangkörper, der einen oder Mehrere schlitzartge Öffnungen aufweißt. Auf diesen wird mit festen Schlägeln, Stöcken oder den Händen geschlagen, wodurch der Korpus selbst zum Klingen gebracht wird.
Da Schlitztrommeln in vielen Völkern auf der ganzen Welt verwendet werden (oder wurden), gibt es sie in in zahllosen Formen und Größen, von einfachen, ausgehöhlten Baumstämmen oder Bambusrohren, hin zu aufwendigen Tiergestalten. Man kann jedoch grob drei Arten von Schlitztrommeln unterscheiden, die je unterschiedlich klingen und verschieden breitgefächerte Möglichkeiten bieten.
Die Blockschlitztrommel besteht aus einem massiven Holzblock oder Baumstamm, in den ein gerader Schlitz geschnitten wurde. Die Holschlitztrommel besteht hingegen aus einem ausgehöhlten Korpus mit schlitzartigen Öffnungen. Und die Zungenschlitztrommel, bei der die Schlitze im Hohlkörper verschieden lange, bzw verschieden geformte Zungen aussparen, welche unterschiedliche Klänge von sich geben, wenn sie angeschlagen werden.
Schlitztrommeln sind recht einfache Instrumente, welche neben einer taktgebenden Funktion in ritueller Musik vor allem zur Signalgebung und Nachrichtenübermittlung eingesetzt werden. So vielseitig wie ihre Formen ist auch ihre Handhabung. Während kleine Klanghölzer auch an einer Schnur um den Hals getragen werden können, wäre das bei einem zwei Meter langen Baumstamm eher schwierig. Diese liegen schlicht auf dem Boden. Andere werden an Bäumen oder Balken senkrecht aufgehängt. Handliche werden einfach auf dem Schoß gehalten und für etwas größere moderne Zungenschlitztrommeln gibt es auch Gestelle aus Metall, sodass im Stehen gespielt werden kann.

Wenn du den Umgang mit einer Schlitztrommel erlernen möchtest, schau dich mal auf dieser Website um. Hier gibt es auch Musiklehrer, die Unterricht für solche anbieten!







Scottish Smallpipe

Die Scottisch Smallpipes ist ein Dudelsack, welcher genau wie die Uilleann Pipes und die Northumbrian Smallpipes durch einen Blasebalg unter dem rechten Ellenbogen aufgeblasen wird. In der Regel hat die Scottisch Smallpipes eine Melodiepfeiffe, welche in A, D, C oder B gestimmt ist, und drei Bordunpfeifen, von denen zwei im Grund (in verschiedenen Oktaven) und eine in der Tonika oder der Dominante. Das ist allerdings nicht verbindlich, es gibt sowohl Melodiepfeiffen in anderen Tonarten, als auch Smallpipes mit weniger Bordiunpfeifen oder solchen, welche stummgeschaltet werden können (zum Beispiel, wenn die Melodiepfeife durch eine mit anderer Tonart ausgetausch werden kann und nur die entsprechenden Burdunpfeifen klingen sollen). Auch gibt es Scottisch Smallpipes mit Anblasrohr statt eines Blasebalgs.
Im Unterschied zur Northumbrian Smallpipes, hat die Scottish Smallpipes nur wenige oder gar keine Klappen und weißt eine durchgehende zylindrische Bohrung auf, sodass Staccato schwieriger zu erzielen ist und meist nicht gespielt wird. Man müsste schon wie auf der Uilleann Pipes im Sitzen spielen.
Obwohl das Instrument schon für das 15. Jahrhundert nachgewiesen ist, hat die Scottisch Smallpipes eine sehr junge Tradition (20. Jahrhundert), da sie zwischenzeitig durch andere Dudelsäcke verdrängt worden war. Ihr Bautyp geht jedoch auf europäische Dudelsäcke des Hochmittelalters zurück.

Für die Scottisch Smallpipes bieten auch Lehrer auf dieser Website Unterricht an. Wenn du dich für ihr Spiel interessierst, schau dich ruhig einmal um!







Serpent

Der (auch: das) Serpent (von frz. serpent ‚Schlange’; it. serpentone; span. serpentón), ein schlangenförmig gewundenes, mit einem Kesselmundstück aus Elfenbein oder Horn (seltener Metall) gespieltes Blasinstrument mit weiter konischer Röhre. Wie der Zink (als dessen Bassinstrument er gilt) besteht der Serpent aus zwei aus einem Holzstück (gewöhnlich Nussbaum) herausgeschnittenen Teilen, die ausgehöhlt und zusammengeleimt, dann mit Leder überzogen werden.

Der Serpent hatte sechs, in zwei Gruppen angeordnete Grifflöcher und stand je nach Länge des Instrumentes (zwischen 180-240 cm) in Bb, in C oder in D. Um 1800 hatte das Instrument 3-4, später dann bis zu 14 Klappen. Die Schwierigkeiten, den Serpent sauber zu intonieren, blieben jedoch. Ein Serpent mit fagottähnlicher Form, der zur Entwicklung der Basshörner führte, wurde 1788 von J.J. Régibo (in Lille) konstruiert.
Der Serpent wurde vermutlich gegen Ende des 16. Jahrhunderts entwickelt; ob aber in Italien oder Frankreich, ist umstritten. In Frankreich war er vom 17. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ein Kircheninstrument. Daneben wurde der Serpent bis ins 19. Jahrhundert auch in den Militärkapellen Frankreichs, Belgiens, Englands und Deutschlands gespielt, dann aber durch die Orphikleïde ersetzt.

Suchst du nach einer Lehrerin/einem Lehrer für Unterricht auf dem Serpent, dann schau dich mal auf dieser Website um! Vergiss auch nicht, bei den Workshops zu schauen!



Shakuhachi

Die Shakuhachi (Japanisch für das Längenmaß 1 Ganzes und 8 Zehntel, aso 1,8 = 54,5cm) ist eine japanische Kerbflöte aus Bambus, welche im 8. Jahrhundert über den chinesischen Vorläufer Xiao nach Japan kam. Sie hat vier Grifflöcher auf der Oberseite und ein Daumenloch auf der Unterseite. Sie ist meistens pentatonisch in Dm gestimmt, jedoch gibt es auch kleinere und größere Varianten in anderen Stimmungen. Die Flöte wird aus dem Wurzelende des Madake-Bambus gefertigt und ihr Ende ist meistens leischt nach oben gebogen.
Die Shakuhachi wird sowohl in der traditionellen klassischen Musik Japans, als auch für religiöse Ritaule eingesetzt. Darüber hinaus findet sie durch ihre Berühmtheit auch immer wieder in verschiedener westlicher Musik Verwendung.

Wenn du gern Shakuhachi spielen lernen möchtest, lohnt ein näherer Blick auf diese Website, denn hier bieten einige Musiklehrer Unterricht dafür an.




Sheng

Die Sheng ist eine chinesische Mundorgel. Sie besteht aus einer unbestimmten Anzahl (meist 17, aber bis zu 36) an verschieden langen Bambus- oder - moderner - Metallröhren, welche senkrecht in einer tassenförmigen Windkammer aus Ton,Holz oder Metall stehen, sowie aus einem zur seite stehenden, leicht schlauchpflanzenförmigen Anblasrohr. In den Röhren befinden sich metallene Durchschlagzungen, welche sowohl beim Blasen, als auch beim Ansaugen zum Schwingen gebracht werden, sofern das entsprechende Griffloch knapp über der Windkammer abgedeckt ist. Dadurch ist ein kontinuierliches Spielen möglich. Traditionelle Instrumente sind diatonisch gestimmt, moderne chromatisch.
Die Sheng wird in China seit etwa 3000 Jahren gespielt und ist die große Schwester, bzw. die Mutter der kleineren Sho aus Japan. Sie wurde für Ritualmusik verwendet, gilt aber bis Heute vor allem als bedeutendes Instrument der klassichen chinesischen Musik. Ihr Klang ist für westliche Ohren durch die Ähnlichkeit mit einer vergleichsweise gerade erst erfundenen Mundharmonika recht modern.

Wenn du gern Sheng spielen lernen möchtest, schau dich am Besten einmal auf dieser Website um, wo einige Musikleher Unterricht dafür anbieten.






Singende Säge

Die singende Säge ist ein Idiophon, welches mit einem Klöppel angeschlagen werden kann, meistaber mit einem Bogen zum Schwingen gebracht wird. Verwendet wird eine große Handsäge in Fuchsschwanzform (als reines Instrument auch ohne Sägezähne). Der Grundton des Instruments wird von Größe, Dicke und Breite des Sägeblattes bestimmt. Zum Klingen gebracht wird die Säge, in dem sie in S-Form unter Spannung gebogen und dann angeschlagen, bzw. gestrichen wird. Durch Veränderung der Biegung wird auch der Ton verändert. Sägen, die als Instrument hergestellt wurden, haben an der Spitze ein Loch im Sägeblatt, in Welches ein Griff eingehängt oder eingeschraubt werden kann, was es vereinfacht, die Krümmung der Säge zu halten.

Wenn du gern auf der singenden Säge Unterricht nehmen möchtest, kannst du auf dieser Website geeignete Musiklehrer finden!







Sitar

Der Sitar ist ein indisches Zupfinstrument aus der Familie der Langhalslauten. Er ist mit der Zwischenstufe der indischen Vina eine Fortentwicklung und Erweiterung der persischen Setar, was allerdings nur noch schwer zu erkennen ist.
Über 23 gebogene und bewegliche Metallbundstege auf dem breiten Hals verlaufen sieben Metallsaiten, von denen meist zwei (manchmal drei) Saiten Bordune in c-g-Stimmung sind. Die restlichen Saiten sind Melodiesaiten in c-f-g-c-c-Stimmung. Im Hohlraum des Halses verlaufen bis zu 20 (heute meist 13) Resonanzsaiten, welche nicht angeschlagen werden, sondern lediglichbei entsprechender Frequenz mitschwingen und für einen vollen, hallenden Klang sorgen. Resonanz und Bordunsaiten werden über Wirbel am Hals gestimmt, während die Melodiesaiten ihre Wirbel am Kopf haben. Den verhältnismäßig kleinen Korpus bildet eine Kalebasse mit Holzdecke. Manche Modelle verfügen auch über die Möglichkeit einen zweiten Resonanzkörper am Kopf des Instruments anzuschrauben.
Gespielt wird der Sitar traditionell im Sitzen mit überschlagenen Beinen. Die Saiten werden mit einem Fingerplektrum und mit den Fingernageln gezupft oder gestrichen. Die breiten, gekrümmten Bundstege erlauben ein Bending der Saiten bis zu einer Sexte.
Der Sitar ist eines der bedeutendsten Instrumente der indischen Kunstmusik. Er wird meist solistisch oder in Begleitung der Tabla-Pauken und der Langhalslaute Tanpura gespielt.

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Solfeggieren / Solmisation

Eine Solfeggie (it. solfeggio, Plural solfeggi) ist ein Übungsstück in der Lehre und Praxis des Gesangs, bei dem

  • einzelne Töne syllabisch auf die entsprechende Solmisations-Silbe (s.u.) gesungen werden,
    oder
  • Tonfolgen melismatisch (d.h. mehrere Noten/Töne pro Vokal, wie bei "Glo-o-o-o-o-o-o-o-o-o...ri-a") auf einzelne Solmisations-Silben gesungen, "solfeggiert", werden.
Solmisation (von lat. solmisatio oder solmizatio; auch: solmifatio, solfatio, solfisatio, solfasatio, solfatura) bezeichnet die auf Guido von Arezzo (um das Jahr 1000 n. Chr.) zurückgehende Methode, zur Einstudierung eines Gesangs und zur Stimmbildung alle Tonstufen auf Silben zu singen. Diese Methode wurde für das europäische Mittelalter verbindlich, u.a. durch die Guidonische Hand, einer Merkhilfe, bei der jedem Fingerglied eine Tonstufe zugeordnet ist.

Vermutlich im 13. Jh. begann man, das Verfahren eigens zu benennen, und sprach u. a. von solfatio, abgeleitet von den Tonsilben sol und fa. Gegen Ende des 15. Jh. ist dann die mittellateinische Wortbildung solmisatio/solmizatio belegbar, abgeleitet von den Tonsilben sol und mi. Heute wird zwischen der „relativen“ und der „absoluten“ Solmisation unterschieden. Und das kam so:

Fast 600 Jahre lang bezeichneten die guidonischen Silben keine festen Tonhöhen, sondern bestimmte Orte im Tonsystem, nach heutigem Sprachgebrauch: „relative“ Tonhöhen. Um 1600 allerdings begannen französische Musiker, die Silben auf feste Tonhöhen anzuwenden – ut entsprach dem c, re dem d etc. Um die Tonstufen der diatonischen Leiter zu komplettieren, benannten sie die siebte Stufe si.

Ab Mitte des 17. Jh. wurde die eher unsangliche Silbe ut allmählich durch do ersetzt – die (C-)Dur-Tonleiter aufwärts hieß nun also
                                             do, re, mi, fa, sol, la, si, do.
Die Zweiteilung in eine ältere „relative“ und eine jüngere „absolute“ Tradition blieb bestehen; die Einbeziehung chromatischer Tonstufen führte in den beiden Systemen zu unterschiedlichen Konsequenzen.

Im deutschsprachigen Raum machten im 20. Jh. nacheinander zwei komplexere Konzepte Karriere (obgleich der einflussreiche Fritz Jöde die relative Solmisation propagierte): das „absolute“ Tonwort von Carl Eitz und Jale, ein „relatives“ System von Richard Münnich. Gegen Ende des 20. Jh. begann sich in der Musikpädagogik eine neue Blüte der relativen Solmisation abzuzeichnen.


Songwriting

Unter Songwriting versteht man das Komponieren von Gesang enthaltenen Musikstücken für kleinere Ensembles (meist aus dem Pop- oder Rockbereich). Das Wesentliche dabei ist, dass der Songwriter Harmonie, Struktur, Rhythmus und Melodie des Stückes erschafft. Dass er auch den Text liefert, ist nicht notwendig und oft dann auch nicht erwünscht, wenn er das Lied für einen Sänger schreibt, der seine eigenen Texte singt. Wenn jemand die Lieder nicht nur schreibt, sondern auch selbst vorführt, wird er als Singer-Songwriter bezeichnet. Ziel des Songwritings ist in der Regel, ein kommerziell erfolgreiches Lied (Song) zu schreiben.
Ein typischer Song setzt sich aus bestimmten Bausteinen zusammen: Das Intro leitet - sofern vorhanden - das Lied meist instrumental ein. die Strophe (Verse, A Teil) liefert eine Grundmelodie und textlichen Inhalt. Eine Überleitung (Brücke, Bridge) überführt harmonisch von einem Baustein zu einem anderen. Beispielsweise von einer Strophe zum Refrain (Chorus, B-Teil), einem meist sich identisch wiederholenden Teil des Liedes mit der Kernaussage - oder umgekehrt. Dann gibt es häufig noch ein Zwischenspiel (C-Teil, Mittelachter) bei dem eine neue Harmonie einmalig vorgeführt wird oder ein Instrumentalteil (Solo, Interlude) auf einer oder mehrer der schon eingeführten harmonischen Bausteine erfolgt. Wenn ein Lied nicht mit einem der genannten Teile aufhört oder ausklingt, gibt es oft noch ein Outro, welches instrumental oder von Gesang begleitet sein kann. Eine Typische Konstruktion ist das sogenannte Verdichtungsprinzip, bei dem der Refrain immer früher wiederholt wird, bzw.die Strophen immer kürzer werden, bis der Refrain schließlich direkt aufeinander folgend wiederholt wird.
Beim Songwriting wird versucht, jedem Lied einen gewissen Wiedererkennungswert durch einen sogenannten Aufhänger (Hook) zu verpassen. Eine Textzeile (Hookline) oder ein musikalisches Motiv, welches eingängig ist und dem Publikum im Gedächtnis bleibt. Häufig fällt die entscheidende Textzeile (aus dem Refrain) mit dem Titel des Liedes zusammen, was die Wiedererkennung noch verstärkt. Notwendig ist das aber nicht.

Wenn du gern Songwriting lernen möchtest, findest du auf dieser Website Musiklehrer, welche dir dabei sicher weiterhelfen können.





Soulgesang

Soulmusik, und damit der Soulgesang, entstand in den 1950er Jahren in den USA als eine Art afroamerikanische Pop- oder Tanzmusik, deren Wurzeln im Rythm & Blues, Hard Bob und Ghospel liegen.
Ursprünglich stark auf die sehr gefühlsbetonte Vortragsweise fokussiert, wurden im frühen Soul auch aus dem Gospel stammende Technicken wie das Shouting (schreien, rufen) verwendet und die Musik durch Klatschen rhythmisch unterstüzt.
Später wurden im Neo-Soul verstärkt andere Musikstile wie Funk, Disco oder Hip-Hop mit eingebunden, wodurch gelegentlich die Musik eine größere Rolle einnahm. Natürlich flossen auch Gesangstechniken dieser Musikstile mit ein.
Gesanglich unterscheidet sich Soul hauptsächlich durch die Klangfarbe (Timbre) von anderen Musikstilen. Da auch Gesangstechniken eingesetzt werden, die auf Dauer den Sprechapparat stark beeinträchtigen können - wie zum Beispiel das Belting, bei welchem die Bruststimme in höhere Tonlagen gepresst wird - aber auch, weil dies dem Ausdruck beim Singen dienlich ist, empfielt sich Gesangsunterricht.

Gesangsunterricht für Soul, Jazz und Pop lässt sich auch auf dieser Website finden.




Sousaphon

Das Sousaphon (oder Sousafon) ist eine spezielle Bauform der Tuba, welche nach dem Komponisten John Philip Sousa benannt ist, auf dessen Anregung es gegen Ende des 19. Jahrhunderts enwickelt und gebaut wurde. Es erfüllt die Aufgabe einer Bass- bzw. Kontrabasstuba, ähnelt in seiner Form jedoch dem Helikon, da das Sousaphon um den Musiker herum verläuft. Ursprünglich zeigte der Schalltrichter dabei nach oben, was dem Instrument auch den Spitznamen "Raincatcher" (Regenfänger) einbrachte. Diese Ausrichtung wurde von Sousa gewählt, damit sich der Klang oben über dem Orchester ausbreitet, anstatt dem Publikum ins Gesicht zu schallen. Schon bald wurden aber Varianten entwickelt, bei welchen der Schalltricher verschieden ausgerichtet werden konnte. Seit geraumer Zeit ragt der Trichter meist nach vorn.
Die übliche Stimmung des Sousaphons ist B, es gibt aber auch Instrumente in F, Es und C. In der Regel hat das Instrument 3 oder vier Ventile, gelegentlich auch 5. Entwickelt wurde das Sousaphon für die Militärmusik, hielt in den 1920er Jahren jedoch Einzug in die Jazzmusik (insbesondere in den New Orleans Jazz).

Wenn du Sousaphon spielen lernen möchtest, empfehlen wir dir, dich einmal auf dieser Website umzusehen. Einige Musiklehrer bieten Unterricht dafür an.





Sprechtraining / Stimmcoaching

Stimmtraining, Stimmcoaching oder auch Vocalcoaching richtet sich an Ausdruck, Klang, Rhythmus und der Vortragsweise von Gesang und Sprechakten gearbeitet. Außerdem wird die Stimme hinsichtlich ihrer Belastabrkeit trainiert. Dies kann Bestandteil eines Gesangsunterrichtes sein, aber auch eigenständig von einem Vocalcoach durchgeführt werden.
Ein Stimmtrainer kann darüber hinaus aber auch für Arbeit am Text selbst zuständig sein, wenn ihm Auffällt, dass bestimmte Stellen besser umzusetzen wären, würden sie anders formuliert sein.

Stimmtrainer und entsprechende Gesangslehrer finden sich auf dieser Website.




Steel Drum

Die Steel Pan (oder hier gebräuchlicher Steel Drum) ist ein traditionell aus einem Ölfass gefertigtest idiophones Aufschlaginstrument der jüngeren Volksmusik Trinidads.
Das Fass wird je nach gewünschter Tonlage (Sopran, Alt, Tenor, Bariton oder Bass) auf unterschiedliche Länge unten abgeschnitten und der nach innen gewölbte Deckel wird durch Aushämmern mit Tonfeldern versehen. Gespielt wird eine Steel Pan mit Gummikopfschlegeln im Stehen/Gehen über einen Tragegurt oder im Stehen/Sitzen auf einem Gestell. Selten wird eine Steel Pan allein gespielt, in der Regel tritt ein ganzes Ensemble von bis zu 30 Musikern auf. Eine komplette Steel Band verfügt über eine oder mehrere Besetzungen aller Tonlagen (absteigend): Tenor, Double Tenor, Double Second, Double Guitar, Triple oder Four Cello, Quadrophonics, Bass.
In traditioneller Bauweise ist die Steel Pan aus Platzgründen auf eine diatonische oder pentatonische Stimmung beschränkt. Die Bezeichnungen Tenor und Double Tenor beziehen sich nicht auf die eigentliche Tonlage (Sopran), sondern auf die Anzahl der möglichen Tonfelder (Englisch ten = 10).

Entstanden sind die Steel Drums in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts, als die englischen Besatzer der Bevölkerung von Trinidad zwar nicht mehr ihre Volksmusik aber noch immer ihre traditionellen Instrumente verbaten. Als Land mit reichen Ölvorkommen waren Ölfässer ein naheliegendes Ausgangsmaterial für alternative Instrumente. Heute ist der Klang von Steel Pans aus dem Stereotyp karibischer Strandgeräusche nicht mehr wegzudenken.

Wenn du gern Steel Drum spielen lernen möchtest, schau dich gleich mal auf dieser Website um, wo einige Musiklehrer dafür Unterricht anbieten!






Steirische Harmonika

Die Steirische Harmonika, ist ein diatonisches Knopfakkordeon, welches überwiegend wechseltönig ist, auf den fünften Tönen der jeweiligen Tonleiter jedoch gleichtönig. Darüber hinaus unterscheidet sich die steirische Harmonika von vielen anderen Akkordeons durch die Verwendung sogenannter Helikonbässe, Stimmplatten deren Klang an den des Helikons erinnert.
Gespielt wird die steirische Harmonika überwiegend in der Volksmusik des weiten Alpenraumes (Österreich, Bayern, Slowenien, Teschechien). Sein Name rührt von der Wiener Bedeutung von "steirisch" (= ländlich) her, wo die Volksmusik besonders vertreten ist. Es ist damit also nicht allein die Steirmark gemeint.
Die verwendung eines Gleichtons liegt an der Verteilung des Wechseltöne. Währen beim Zusammendrücken die Töne der Tonika erklingen, spielen bei Auseinanderziehen die Töne der Dominante. Beide teilen sich jedoch den fünften Ton.
Im Diskant verfügt die steirische Harmonika meist über vier Knopfreihen, kann aber auch drei bis sechs Reihen haben. Jede Knopfreihe steht dabei für eine Tonart. Erhältlich sind fast alle Tonarten.

Wenn du gern steirische Harmonika spielen lernen möchtest, kanst du auf dieser Website Musiklehrer finden, die Unterricht dafür anbieten.




Stimm-Improvisation

Als Stimm-Improvisation soll hier die musikalische Improvisation mittels Gesang verstanden werden. Frei oder zu bestehenden Stücken kann ein Sänger Melodien erfinden oder variieren. Dies ist eine wesentliche Technik des Jazzgesangs und Techniken wie dem Scat-Gesang, ist aber auch hilfreich beim Song-Writing, wenn es darum geht zu einer Harmonie oder gar einem instrumental nahezu fertigen Stück einen Gesangspart zu entwickeln.
Wichtig bei der (Stimm-)Improvisation ist neben der Beherrschung des Instruments - in diesem Falle der Gesangsstimme - das Verständnis für die, der jeweiligen Harmonie zugrunde liegenden, Parameter wie Tonleiter, Stil und Rhythmus. Natürlich ist auch eine gehörige Portion Kreativität gefragt.

Lehrer, die einen auf dem Weg zur gelungenen Improvisation unterstützen und Unterricht geben können, kann man hier auf der Website finden.





Stimmtest und Standortbestimmung

Stimm- und Singtest 

Es kann für eine Sängerin / einen Sänger sehr aufschlussreich sein, die Meinung einer fachlich kompetenten und erfahrenen Gesangs-Lehrperson einzuholen, was ihre / seine Fähigkeiten anbelangt. Es ist eine Standortbestimmung. Folgende Punkte werden geklärt:

  • Ist meine Stimme gesund und funktioniert sie beim Sprechen und Singen richtig?
  • Auf welchem Niveau ist meine Gesangstechnik?  Was kann ich verbessern und wie wäre mein Stimmtraining aufgebaut?
  • Wie ausdrucksstark ist meine Stimme beim Singen von Songs / Lieder? Wo liegen ihre Stärken, wo sind die Schwachpunkte?
  • Wie interpretiere ich Songs? Was kann ich verbessern?
  • Wo stehe ich musikalisch? Welche Kenntnisse und praktischen Fähigkeiten beherrsche ich, welche fehlen mir?



Streichquartett

Ein Streichquartett ist üblicherweise ein Ensemble aus vier Streichinstrumenten, namentlich zwei Violinen, eine Viola und ein Violoncello. Zugleich bezeichnet der Ausdruck die Gattung von Stücken welche in der Kammermusik für diese Besetzung geschrieben werden.
Wesentlich geprägt wurde das Streichquartett durch Joseph Hayden im 18. Jahrhundert. Doch während es in den folgenden Epochen (wie der Wiender Klassik) meist recht strikte Normen über Satz und Stil gab, lässt sich heute kaum mehr ein einheitlicher Rahmen festlegen.

Wenn du in einem Streichquartett spielen und entsprechende Stücke lernen möchtest, schau dich doch einmal auf dieser Website nach entsprechenden Angeboten von Musikunterricht oder Proben um!




Supervision für Bands und Ensembles

Supervision für Bands und Ensembles ist gewissermaßen eine psychologische Begleitung für die Musiker. Sie stärkt sowohl den Zusammenhalt, als auch die Motivation. Es werden mit Hilfe des Supervisors Streitfragen innerhalb der Gruppe geklärt, Team-Fähigkeit und eine größere Disziplin aufgebaut. Darüber hinaus kann ein Supervisor im Umgang mit Lampenfieber und Ängsten helfen. Im Unterschied zum Bandcoach geht es in der Supervision weniger um technische Fragen (wie zum Beispiel zur größeren Bühnenpräsenz), viel mehr stehen Probleme innerhalb der Band im Fordergrund.

Wenn du gern Supervision für Band sund Ensembles erlernen möchtest oder vielleicht auch suchst, kannst du auf dieser Website entsprechende Angebote von Musiklehrern und Supervisoren finden. Einfach einmal umschauen!


Surdo

Die Surdo ist die tiefste Trommel einer brasilianischen Samba-Percussionsgruppe. Sie ist zylindrisch geformt und von beiden Seiten mit einem Fell bespannt. Eine Surdo kann aus Holz, Stahl oder Aluminium gefertigt sein und ein Naturfell, häufiger aber mit Nylon bespannt sein. Gespielt wird im Stehen mit einem großen Schlägel und einer Hand oder mit zwei schlägeln. Die Surdo hängt dabei an einem Tragegurt.
In einem typischen Ensemble treten mindestens je eine von drei Typen der Surdo auf:
Die tiefste und größte Surdo, die Primeiro (Erste) oder auch Marcação (Markierung, Vorgabe) gibt den Rhythmus über die geraden Schläge vor. Die Segundo (Zweite) oder Resposta (Antwort) erwidert als etwas höheres Instrument den Ruf auf den ungeraden schlägen. Die höchste Surdo ist schließlich die Terceiro (Dritte) oder Cutador (Schneider) verziert den durch Primeiro und Segundo vorgegebenen Beat (Puls) durch den eigentlichen, komplexen Rhythmus, Einschübe, Wirbel und Synkopen.
Zu der Grundlage dieser drei Surdos gesellt sich meist noch die baugleiche, jedoch wesentlich kleinere Repinique.

Wer Surdo spielen lernen möchte, findet auf dieser Website sicher einen geeigneten Musiklehrer für entsprechenden Unterricht. Einfach al umschauen!






Synthesizer

Ein Synthesizer ist ein elektronisches Musikinstrument (Elektrophon), welches Klänge durch elektrische Schwingungen erzeugt, diese verstärkt und sie durch verschiedene Geräte verändert.
Meist über ein Keyboard werden die gewünschten Grundtöne angesteuert und durch einen Oszillator erzeugt, welcher einzelne Sinusschwingungen einer periodischen Schwingung addiert und so die Töne gewissermaßen zusammenmischt. Anschließend steuert ein Rauschgenerator durch Obertöne die Klangfarbe bei. Alternativ können auch Klänge von anderen Tonerzeugern (beispielsweise einer E-Gitarre) eingespeißt und verarbeitet werden.
Die so entstehenden Töne können nun mit mannigfaltigen Effekten belegt werden. Entweder man verfremdet die Töne, wobei einem ähnliche und weit mehr Möglichkeiten wie bei einem Effektgerät einer E-Gitarre zur Verfügung stehen, oder man ahmt Klänge akkustischer Instrumente nach.
Unterschieden wird zwischen analogen Synthesizern, deren Klangverarbeitung rein auf mechanischer Ebene geschieht, und digitalen Synthesizern (Musikcomputer), bei denen die Klangveränderung fertig berechnet ausgegeben wird.

Unterricht für Synthesizer wird auch von Musiklehrern auf dieser Website gegeben. Wenn du Interesse hast, schau dich einfach einmal  hier um!